Nur wegen Gastronomie das Projekt gestemmt

Ein bisschen was vom Innenleben des Bahnhof habe man schon beim Hereinkommen durch den Haupteingang sehen können, erläuterte Scheidweiler. Hier werden künftig die Fahrgäste der Bahn auf dem Weg zum Bahnsteig hindurchlaufen. Hier befinde sich auch eine öffentliche Toilette und ein Behinderten-WC, dem schließe sich - zumindest für die kommenden fünf Jahre - ein Schalter der Deutschen Bahn an, an dem Fahrkarten kaufen und Auskünfte erhalten könne. Der westliche Teil des Wintergartens gehöre zum Gastronomiebetrieb, "und die Gastronomie ist für uns Palmbräuianer natürlich das Wichtigste an diesem Haus. Denn nur deswegen haben wir dieses Projekt auch gestemmt", betonte der Brauerei-Chef.

Es sei gar nicht so einfach, hier eine Gastronomie reinzuplanen, "aber es ist uns gelungen, zusammen mit der Familie Schmidt." Wolfgang Scheidweiler begrüßte Senior Herbert Schmidt und seine beiden Junioren Jens und Swen. Sie waren keine einfachen Partner, betonte der Unternehmer, die Schmidts hatten ganz klare Vorstellungen, aber man habe immer gemeinsam gute Lösungen gefunden. "Wir sind sehr froh, dass wir die Familie Schmidt hier gewonnen haben, den Bahnhof mit neuem Leben zu erfüllen."

Im östlichen Teil des Gebäudes, werde eine Buchhandlung der Firma Schmitt einziehen, ein Drittel des Gebäudes werde als Personalräume von der Bundesbahn genutzt. Das Dachgeschoss sei Lager und Personalraum der Gastronomie. "Das Haus ist vom Keller bis zum Speicher genutzt. Und sinnvoll genutzt", betonte der Palmbräu-Chef.