Von den Problemen, einen Bahnhof umzubauen

"Bauen ist im Allgemeinen schon eine Herausforderung, aber einen Bahnhof umzubauen ist nochmal Faktor drei, was alles anbelangt". Claus-Heinrich Mohr vom Wieslocher Projektentwickler Dombrowski Massivhaus blickte noch einmal kurz auf die jüngere Geschichte des Bahnhofs zurück. In zwei, drei Telefonaten durfte er Palmbräu Geschäftsführer Lionel Berger das Objekt vorstellen, dann habe es einige Zeit gedauert, bis es zu einem Termin kam. Und dann sei eigentlich relativ schnell der Funke übergesprungen. "Ich habe gesehen, ihr habt eine Idee, ihr wisst, was ihr daraus machen könnt. Und ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen", so Mohr. Er bedankte sich bei allen Handwerkern, dass der Bau unfallfrei und ohne Schaden für Dritte abgewickelt wurde, und das teilweise nachts, an Wochenenden und im Zweischichtbetrieb. Sein Dank galt auch der Stadt Sinsheim, insbesondere Bürgermeister Achim Keßler. Man habe manchmal in vielen Dingen gestritten, war anderer Meinung, aber man habe letztendlich immer einen Konsens erzielt. "Und das war wichtig in der ganzen Sache."

Vor rund zwölf Monaten habe die Stadt Sinsheim Dombrowski Massivhaus das Gebäude gegeben. "Wir sind jetzt fast fertig, und jetzt wollen wir Ihnen etwas zurückgeben". Der Dombrowski-Geschäftsführer überreicht drei gravierte Schlüssel aus Metall, eine an die Stadt Sinsheim, vertreten durch Oberbürgermeister Geinert und Bürgermeister Keßler, einen an die Bauherren Berger und Scheidtweiler und einen an die Familie Schmidt als Betreiber der Gastronomie. "Wir möchten Ihnen das Gebäude zurückgeben. Alles Gute und allzeit Glück im neuen Haus", wünschte Mohr zum Abschluss.

Nach all den vielen Worten schritten Stadtspitze und Bahnhofsinvestoren zur Tat: Oberbürgermeister Geinert und Palmbräu-Geschäftsführer Lionel Berger stachen das Bierfass an und Wolfgang Scheidtweiler erklärte das Buffet für eröffnet.