10.06.2013

Dielheim, Neue Ortsmitte:
Pfahlgründung mittels Sonderverfahren

Die Erdarbeiten sind komplett abgeschlossen und die Firma Keller Grundbau hat inzwischen mit der Pfahlgründung begonnen, die sie mittels Sonderverfahren durchführt.

Gemäß der Tragwerksplanung und Prüfstatik erfolgt die Bemessung der Bohrpfähle.

Die Bohrziele werden mittels Sprühfarbe gekennzeichnet ...

... und mit Holzpflöcken zusätzlich kenntlich gemacht.

Das Bohrgerät wird zu den hinteren Bohrmarkierungen gefahren.

Die große Drehbohranlage der Firma Delmag muss zielgenau zwischen den Markierungen manövriert werden.

Der Bohrer wird genau auf den Punkt gebracht.

Mit hoher Einbringkraft und großem Drehmoment dreht sich der Vollverdrängungsrohrpfahl mit einem
Durchmesser von 40 cm, zirka 8,50 Meter in den Boden.

Die Postitution und Bohrtiefe werden auf dem Monitor genau geprüft und festgehalten.

Beton wird angeliefert und damit die spezielle Betonpumpe befüllt.

Die Zufuhr der schlammigen Betonmasse wird ständig kontrolliert.

Das verdrängte Volumen wird beim Ziehen des Werkzeugs sofort durch eine Betonpumpe und ihrem
bis zum Pfahlfuß geschlossenen Pumpsystems ausbetoniert.

Und schon geht es zur nächsten Bohrstelle.

Die Gründung kennzeichnet die konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden. Um die schweren Lasten von Bauwerken in den Boden abzuleiten, wird eine Tiefgründung mittels Pfähle durchgeführt. In der Neuen Ortsmitte wurde sowohl im nichtunterkellerten als auch im unterkellerten Teil des Gebäudes eine Pfahlgründung geplant.

Das Sonderverfahren ermöglicht es erschütterungsfrei zu arbeiten, weshalb es speziell für Gebiete mit dichter Bebauung geeignet ist. Das geräuscharme System kommt sowohl den Anwohnern als auch der Umwelt zugute. Zudem gewährleistet das Verfahren einen raschen Arbeitsfortschritt, da die Pfähle in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Auch wirtschaftlich ein interessanter Aspekt, denn dadurch kann der eigentliche Bauvorgang schneller folgen.

Gemäß der Tragwerksplanung und Prüfstatik erfolgt die Bemessung der Bohrpfähle. Mit roter Sprühfarbe werden die Bohrziele mit einem Kreuz markiert und das Zentrum zusätzlich mit einem Holzpfahl gekennzeichnet. Das Bohrgerät fährt unmittelbar an die Markierung, die Drehbohranlage wird zielgenau zwischen die Markierungen manövriert und der Bohrer auf den Punkt gesetzt. Position und Bohrtiefe werden auf einem Monitor überprüft und protokolliert. Mit hoher Einbringkraft und großem Drehmoment dreht sich der Vollverdrängungsrohrpfahl mit einem Durchmesser von 40 cm, zirka 8,50 Meter in den Boden. Das verdrängte Volumen wird beim Ziehen des Werkzeugs sofort durch eine Betonpumpe und ihrem bis zum Pfahlfuß geschlossenen Pumpsystems ausbetoniert.

Auf der Erdoberfläche wurden bereits Schottertragschichten hergestellt, worauf die Bodenplatten des Erd- bzw. Kellergeschosses aufgelegt werden. Die Gründung der Gebäude erfolgt dann durch Streifenfundamente, welche die Lasten der auf ihnen errichteten tragenden Wände übernehmen.

 

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